Unsere Forderungen im Detail

Wir fordern die Einstellung und Neuausrichtung der Hochwasserschutzplanung.

 

Unsere Vision ist die Verheiratung von Hochwasserschutz mit größtmöglicher Berücksichtigung gewässerökologischer Aspekte zur Gesundung der Gewässerläufe und Wiederkehr der bis in die 1960 Jahre vorhandenen Fauna und Flora.

 

Dies ist mit dem einen oder anderen größeren Becken an der Feldaist oder Feistritz nicht möglich. Dazu braucht es mehr Herz und auch Mühe.

Ein bis mehrere Rückhaltebecken an jedem Zubringergewässer und der oberen Feldaist selbst sind die einzige Möglichkeit, um die hausgemachten gewässerbaulichen Fehler wieder in den Griff zu bekommen.

Unsere Vorstellung sind mehrere naturnahe Becken ohne viel Beton, so wie in St. Oswald und Kerschbaum derzeit in Bau. Die Baukosten pro Kubikmeter Speichervolumen sind bei solchen Becken deutlich geringer.

 

Zu allererst sind die Hausaufgaben in den Dörfern und Orten wie vorhin angeführt zu erledigen. Dezentrale Speicherbecken schützen zusätzlich vielen Bürger.

 

Hochwasserspeicherung zum Schutz der wenigen noch halbwegs natürlichen Gewässerabschnitte ist das Gebot der Stunde.

 

Wichtig erscheint uns auch ein Lokalaugenschein der Gewässer seitens des Hochwasserschutzverbandes. Es ist schwierig, die Forderungen der INITIATIVE wirklich zu verstehen, wenn man die zu schützenden Gewässer nur schlecht kennt oder gar nicht gesehen hat.

 

Der Slogan "Eine Region baut sich ihren Hochwasserschutz" darf zu keiner Worthülse werden. Wir regen ein (EU-) Modellprojekt  zum Nachahmen an, dafür wollen wir uns auch in Zukunft mit ganzer Kraft einsetzen.